Über Ekornavallen
Ekornavallen ist ein faszinierendes Ausflugsziel für alle Geschichtsinteressierten. An diesem Ort sind zahlreiche Gräber aus verschiedenen Epochen erhalten geblieben. Hier finden Sie Richterringe, Ganggräber, eine Steinkiste, mehrere Bautasteine, Steinsetzungen, quadratische Steinkreise sowie einen Grabhügel.
4000 Jahre zwischen den Gräbern
Zwischen dem ältesten (ca. 3.300 v. Chr.) und dem jüngsten Grab (800–1050 n. Chr.) liegen nicht weniger als 4.000 Jahre.
Girommen
Das große Ganggrab vor Ort wird Girommen („der Riesenofen“) genannt und ist eine Grabstätte, die für mehrere Personen, vielleicht eine ganze Familie, errichtet wurde. Die Grabkammer ist stolze 2 Meter breit und 13 Meter lang. Sie befindet sich inmitten einer Steinsetzung mit einem Durchmesser von 37 Metern. Die Anlage wird auf ca. 3300–3000 v. Chr. datiert.
Bei einer Restaurierung nach dem Zweiten Weltkrieg (1946) wurden verschiedene Funde wie Scherben, Flintmeißel und Bernsteinperlen entdeckt. Das Ganggrab selbst ist heute komplett mit Steinen gefüllt; dies geschah jedoch erst in jüngerer Zeit, um die Konstruktion zu stabilisieren und zu verhindern, dass Besucher das Innere betreten.
Richterringe und quadratische Steinkreise
Der größte Richterring (Domarring) hat einen Durchmesser von 10 Metern und bestand ursprünglich aus 10 aufgerichteten Steinen, von denen 7 noch heute stehen. Vor Ort gibt es auch drei sogenannte quadratische Steinkreise, bei denen eine Anzahl von Steinen zusammengehört und Muster bildet – zum Beispiel fünf Steine mit jeweils einem Stein in jeder Ecke und einem in der Mitte.
Steinsetzungen
Die größten Steinsetzungen auf der Ekornavallen haben einen Durchmesser von 25 bzw. 17 Metern und sind fast einen halben Meter hoch. Es gibt zudem eine große Steinsetzung in Form eines Dreizacks mit einer Seitenlänge von mindestens 20 Metern.
Grabhügel aus der Bronzezeit
Auf der Ekornavallen findet man auch einen Grabhügel (Röse) aus der Bronzezeit, der einen Durchmesser von 27 Metern und eine Höhe von 2,5 Metern misst. Der Hügel ist von einer 4 Meter breiten Steinsetzung umgeben.
Einst ein Ort für noch mehr Gräber
Zusätzlich zu den mehr oder weniger gut erhaltenen Steinsetzungen befinden sich auf dem Gelände auch einzelne Bautasteine. Leider sind mehrere Platten im Gebiet umgestürzt oder beschädigt, und man weiß, dass es auf der Ekornavallen einst wesentlich mehr Gräber gab als heute. Das Pflügen während der landwirtschaftlichen Nutzung, vor allem Ende des 19. Jahrhunderts, sowie verschiedene Restaurierungsversuche haben vermutlich viele der Gräber zerstört.
Dennoch ist die Ekornavallen einen Besuch wert, um einen faszinierenden Einblick darin zu erhalten, wie Menschen vor mehreren tausend Jahren ihre Toten ehrten.
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Streckad linje visar avstånd från Valle Camping.








